Geballtes IT-Know-how in Salzburg: Internationale Debian-Entwickler kommen zusammen, um Softwarefehler im nächsten Release zu beheben

Internationale Debian Entwickler treffen sich von 20. bis 22. Oktober 2017 in Salzburg, um das nächste Debian Release „Buster“ von Fehlern – sogenannten Bugs – zu befreien. Damit wird das freie Betriebssystem noch sicherer und stabiler.

  • Unterstützung in der Entwicklung der unveröffentlichten Version „Buster”
  • conova communications ist Gastgeber der fünften Debian Bug Squashing Party in Salzburg

Debian Bug Squashing Parties gibt es auf der ganzen Welt. Dabei kommen Debian Entwickler, Maintainer und interessierte Benutzer zusammen, um die aktuelle und die kommende Version des Linux Betriebssystems zu verbessern. In Salzburg widmen sich die Debian Entwickler hauptsächlich der Testing-Version mit dem Codenamen „Buster“. Buster folgt auf „Stretch“, der zuletzt offiziell freigegebenen und stabilen Distribution von Debian. Die Release-Namen stammen übrigens aus der Animationsfilmreihe Toy Story.

Bernd Zeimetz, selbst Debian Entwickler, conova Mitarbeiter und Organisator der Bug Squashing Party, zeigt sich zuversichtlich: „Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass an diesen Wochenenden viele Fehler behoben werden können. Wir profitieren vor allem vom persönlichen Austausch und dem Know-how der internationalen Debian-Experten.“ Bis zur Veröffentlichung von Buster ist es noch ein langer Weg. Es müssen nicht nur zahlreiche Bugs behoben werden, sondern auch grundlegende Entwicklungsarbeit geleistet werden. Daher steht aktuell auch noch kein Veröffentlichungstermin von Buster fest. conova stellt an diesem Wochenende die Räume sowie die Netzwerkinfrastruktur zur Verfügung und übernimmt die Verpflegung und Unterbringung.

Debian – www.debian.org

Das Debian-Projekt wurde 1993 von Ian Murdock als wirklich freies Gemeinschaftsprojekt gegründet. Seitdem ist das Projekt zu einem der größten und einflussreichsten Open-Source-Projekten herangewachsen. Tausende freiwillige Entwickler aus aller Welt arbeiten zusammen, um Debian-Software herzustellen und zu betreuen. Verfügbar in über 70 Sprachen und eine große Bandbreite an Rechnertypen unterstützend, bezeichnet sich Debian als das „universelle Betriebssystem“.