Lizenzbestimmungen für conova Services

1. Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich zu, dass im Falle einer Lizenzprüfung des Auftragnehmers durch einen Dritten oder im Rahmen von Lizenzmeldungen des Auftragnehmers an Dritte, der Auftragnehmer sämtliche relevanten Informationen (Kundenname, Ansprechpartner, Auflistung der installierten Software) verwenden und an den jeweiligen Softwarehersteller (wie z.B.  Microsoft, VMWare, Veeam, Acronis, HP, Cisco, SAP, Ergon, Barracuda, Palo Alto und Blackberry) und durch diese beauftragte Prüfungsorganisationen, wie Deloitte, PWC, Ernst & Young o.ä. weitergeben darf.

2. Sollte der Auftragnehmer keine Informationen darüber haben, welche Software vom Auftraggeber eingesetzt wird, verpflichtet sich der Auftraggeber, diese in der angeforderten Form an den Auftragnehmer bekannt zu geben, damit diese an die Softwarehersteller gem. Pkt. 1. bekannt gegeben werden können.

3. Kommt der Auftraggeber dieser Aufforderung nicht fristgerecht nach oder hat der Auftraggeber nicht korrekt lizenziert, so hält der Auftraggeber den Auftragnehmer gegenüber Forderungen Dritter schad- und klaglos. Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass in diesem Fall der Auftragnehmer das Recht hat, sämtliche Systeme des Auftraggebers innerhalb von 8 Wochen außer Betrieb zu setzen und den Vertrag mit der Außerbetriebssetzung zu terminieren.

4. Besondere Bestimmungen für Microsoft:

  • Es gelten die Microsoft Lizenzbedingungen in der jeweils gültigen Fassung (aktuell zu finden unter: www.microsoft.com/licensing)
  • Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass Lizenzen, welche im Eigentum des Auftraggebers sind, nur unter bestimmten Voraussetzungen auf einer „shared Infrastruktur“ betrieben werden dürfen (license mobility).
  • Bestimmte Microsoft Produkte können auf shared Hardware ausschließlich über SPLA (Service Provider License Agreement) beim Auftragnehmer lizenziert werden. Dazu zählt aktuell unter anderem Microsoft Office.